"Teils in Gegensatz zur rüstungsfreundlichen Haltung der Deutschen Kirchen"
27. Mai 2026
In seiner Enzyklika „Magnifica humanitas“ stellt Papst Leo XIV. die Soziallehre der Kirche im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz in den Mittelpunkt, genau 135 Jahre nach der ersten Sozialenzyklika „Rerum novarum“. Er appelliert dazu, „eine großartige Menschheit, in der Gott gegenwärtig ist“, zu bewahren, und Wahrheit, Würde der Arbeit, soziale Gerechtigkeit sowie Frieden zu fördern. Im digitalen Zeitalter sei es notwendig, die Künstliche Intelligenz zu „entwaffnen“.Die neue Sozialenzyklika des Papstes beschäftigt sich allerdings nicht nur mit KI, sondern über weite Strecken auch mit dem Thema Krieg und Frieden. Obwohl das Friedensthema fast so viel Raum einnimmt wie das Thema KI, wird ihm in der öffentlichen Wahrnehmung kaum Aufmerksamkeit gegeben.
Stefan Silber, u.a. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von pax christi, hat deswegen einmal versucht, die wesentlichen Gedanken des Papstes zu diesen Fragen zusammenzufassen.
Er schreibt: „Sie stehen teils in krassem Gegensatz zu der rüstungsfreundlichen Haltung der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD." Seine Analyse finden Sie im Downloadbereich.